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Haus der Weiterentwicklung

Unseren Mitarbeiter*innen die Möglichkeit zur Aus- und Fortbildung zu geben und sie bei der Verwirklichung ihrer beruflichen Ziele zu begleiten, ist uns ein zentrales Anliegen. 

Die internen und externen Angebote umfassen alle Bereiche und Berufsgruppen in unseren Einrichtungen. Wir versuchen für jeden und jede Mitarbeiter*in die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen, um die persönliche Weiterentwicklung zu ermöglichen. Dabei stehen die individuellen Wünsche und Bedürfnisse an oberster Stelle.

Unser Angebot für die persönliche Weiterentwicklung umfasst u. a.:

  • Lehrgänge für Berufseinsteiger*innen
  • die Zusammenarbeit mit Praktikant*innen
  • ein umfassendes internes Fortbildungsprogramm
  • die Möglichkeit zur Aufschulung
  • Unterstützung beim Studium
  • Bildungskarenz und Sabbatical
  • die Betreuung von Masterarbeiten
  • fachliche Spezialisierungen
  • Lehrveranstaltungen in Kooperation mit der Donau-Universität Krems
  • die Akademie für Altersforschung

Maria, Heimhelferin im Pflegeheim Clementinum erzählt, wie sie den Spagat zwischen Arbeit, Weiterbildung und Familie mit unserer Unterstützung schafft. 

Haus der Maria

Die in der Arbeit wächst und wächst.

Maria W.

Heimhelferin im Pflegeheim Clementinum, Kirchstetten

 

Arbeitszeit reduzieren, um sich weiterzubilden, aber für die entfallenden Stunden einen „Lohnersatz“ bekommen – das ermöglicht das Modell der Bildungsteilzeit. Die Heimhelferin im Clementinum, Maria Wammerl, bildet sich gerade zur Pflegeassistentin an der HLW St. Pölten aus.

„Mein großes Ziel war schon immer die Ausbildung zur Pflegeassistentin. Als Heimhelferin stehen eher Haushaltstätigkeiten im Vordergrund. Ich wollte jedoch näher am Menschen arbeiten und eigenständig pflegen können. Ich kremple am liebsten selbst die Ärmel hoch.“, erzählt Maria Wammerl.

Doch über viele Jahre hinweg haben dafür einfach die Zeit und die finanzielle Ausgangsbasis gefehlt. Im September 2019 fiel dann endlich der Startschuss, um mit der berufsbegleitenden Ausbildung zu beginnen. Dazu hat die Mutter von zwei Kindern ihre Tätigkeit auf Station Anna auf 15 Stunden reduziert. Die restlichen 15 Stunden, die auf ihre Teilzeittätigkeit fehlen, erstattet das AMS dem Haus der Barmherzigkeit zurück. 

Durch Bildungsteilzeit Traum verwirklicht.

Die Heimhelferin erinnert sich: „Nachdem ich vom HB das Go für meine Bildungsteilzeit bekommen habe, rief ich sofort meinen Mann an. Er wusste, wie sehr ich das Angebot wollte und bestärkte mich in meiner Entscheidung, obwohl in Punkto Kinderbetreuung belastende Zeiten vor uns standen.“ Bisher würde jedoch weitestgehend alles gut nach Plan verlaufen, erzählt uns die Heimhelferin. Die Motivation ist sehr groß, obwohl es manchmal stressig und herausfordernd sei, vor allem wenn ein Kind erkrankt. Die Eltern von Maria seien jedoch eine große Unterstützung bei der Betreuung der Kinder. 

Wenn man eine Aus- und Weiterbildung absolvieren möchte, die das Besuchen von mehrmals wöchentlich stattfindenden Kursen und Lehrgängen erfordert, ist die Bildungsteilzeit eine Überlegung wert. Auch die Vorbereitungszeit auf eine Prüfung fällt darunter. Entscheidend ist in beiden Fällen ein Arbeitsaufwand von mindestens 10 Wochenstunden. Der Vorteil zur „traditionellen“ Bildungskarenz: Man bleibt in Kontakt mit dem Betrieb und die wöchentliche Normalarbeitszeit wird um 25 bis 50 Prozent gekürzt. Die Bildungskarenz kann im Regelfall zwischen vier und 24 Monaten dauern. 

Corona: Herausforderung auch in der Bildungsteilzeit.

Einzig die Corona-Pandemie habe im Tagesablauf von Maria Spuren hinterlassen. „In der Corona-Hochphase war mein Alltag um vieles anstrengender. Da sowohl meine Tochter, als auch mein Sohn zu Hause waren, musste ich neben der Arbeit und dem Lernen beide unterhalten und nebenher auch noch den Haushalt schupfen.“ Die Kurse und Aufgaben-Verteilung fanden online statt, Maria Wammerl habe die Präsenz-Phase in St. Pölten gefehlt: „Ich lerne lieber face to face.“ Im nächsten Semester würde aber voraussichtlich wieder ein normaler Schulbetrieb herrschen. 

Die Motivation sei trotz der Anstrengungen immer sehr groß geblieben: „Es macht mir sehr viel Spaß, täglich Neues über den Pflegebereich zu lernen. Ich hinterfrage jetzt als Heimhelferin sehr viel und erfahre Details und Hintergründe über verschiedenste Pflegetätigkeiten. Ich bin sehr dankbar, über diese Chance und freue mich schon sehr auf alles, was nach meiner Ausbildung kommt“, sagt sie abschließend. 

hdb

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