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Haus der Vielfalt

Wir sind über 1.800 Mitarbeiter*innen aus 67 Nationen und leisten in dutzenden Berufen jeden Tag Seite an Seite Großartiges! Was uns alle eint, ist das Ziel, dass sich unsere rund 1.200 Bewohner*innen und Kund*innen in unseren Häusern bestmöglich betreut und wie zu Hause fühlen.

Unser zusätzliches Ziel als Arbeitgeber ist es, dass sich auch unsere Mitarbeiter*innen bei uns heimisch fühlen. Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Bereiche in unseren Häusern hoffen wir, dass alle Kolleg*innen den Job finden, der für sie zu einer Art zweiten Heimat wird.

Wie vielfältig die Arbeit in unseren Teams ist und welche Herausforderungen es trotzdem im täglichen Miteinander gibt, das erzählt uns die gebürtige Nordmazedonierin Majla. Über die Langzeitpflege im HB Tokiostraße ist sie letztlich zur Mobilen Begleitung bei HABIT gekommen, wo nun ihre Kund*innen von ihren eigenen Erfahrungen profitieren.

Haus der Majla

Die im zweiten Stock ein Stück Heimat gefunden hat.

Majla E.

Behindertenfachkraft - DGKP, Mobile Begleitung bei HABIT

 

Majla wurde in Deutschland geboren. Nach der Pensionierung ihrer Eltern begleitete sie, als die jüngste von drei Kindern, zurück in deren Heimatland Nordmazedonien. Nachdem Majla die Schule und ihre Diplomausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin erfolgreich abgeschlossen hatte, führte sie ihr Weg 1998 nach Wien. Um hier im Gesundheitsbereich arbeiten zu dürfen, musste Majla ihre Ausbildung in Österreich nostrifizieren, also anerkennen, lassen. „Vieles habe ich von meiner Heimat her schon gekannt, aber es war sehr bereichernd, dass ich auch neue Dinge dazu lernen durfte.“, erzählt Majla. Eines dieser neuen Dinge war der Bereich der Langzeitpflege, den sie im Zuge eines Praktikums kennen und schätzen lernte. „In der Langzeitpflege konnte ich mir die Zeit nehmen, eine Beziehung aufbauen und mehr auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner eingehen. Das hat mir sehr zugesagt.“, erklärt Majla und so führte sie ihr Weg 2006 in das HB Tokiostraße. 

Das Haus der vielfältigen Möglichkeiten.

Nach der Geburt ihrer Kinder, sehnte sich Majla nach einer neuen Herausforderung und stieß dabei auf eine Stelle in der Mobilen Begleitung von HABIT. „Ich finde das hier sehr gut im Haus der Barmherzigkeit, dass man sich auch intern verändern kann. Wenn man mal eine kleine Abwechslung braucht, kann man sich hier auch etwas Anderes ansehen.“, so Majla. 

Die Vielfalt nimmt Majla aber nicht nur in den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten im HB wahr, sondern auch in ihrem Team. „Vielfalt ist für mich wie ein Mosaik. Jeder Mensch bringt etwas Besonderes mit und vervollständigt damit das gesamte Mosaik. Nicht jeder muss in allem was er tut perfekt sein, aber bringt trotzdem vieles mit, was er oder sie gut kann. Auch im Team ergänzen wir uns sehr gut.“, beschreibt Majla. Die vielen verschiedenen Perspektiven und Lebenserfahrungen die ihre Kolleg*innen in die tägliche Arbeit miteinbringen, erlebt sie als abwechslungsreich und auch lehrreich. 

Die große Vielfalt bringt natürlich teilweise auch Herausforderungen mit sich, so zum Beispiel in Punkto Kommunikation. „In der Kommunikation kann es zu Missverständnissen kommen, weil man vielleicht etwas anders gewöhnt ist. Bei HABIT habe ich aber noch nie erlebt, dass es in eine falsche Richtung geht. Alle sind hier sehr offen in der Kommunikation und man lernt immer wieder etwas Neues.“

Immer wieder voneinander lernen.

Auch ihre eigenen vielfältigen Erfahrungen kann Majla gut in ihrer Tätigkeit miteinfließen lassen. „In der Mobilen Begleitung begleiten wir Kinder und Jugendliche mit mehrfacher Behinderung, die  Unterstützungsbedarf in vielen Lebensbereichen haben. Wenn ich eine Familie begleite, die aus einem anderen Herkunftsland stammt, kann ich viele Inputs geben. Ich kann gut mitfühlen, weil ich das alles hinter mir habe und selbst miterlebt habe.“ Neben ihrem fachlichen Wissen im Bereich Pflege und Pädagogik begleitet und fördert Majla dadurch nicht nur die Kinder und Jugendlichen hoch professionell. Durch ihre lösungsorientierten Art unterstützt sie mit ihrer Feinfühligkeit und Empathie auch deren Eltern.   

Auch wenn es für Majla ein weiter Weg bis hierher war, bereut sie ihre Entscheidungen nicht und findet wertschätzende abschließende Worte: „Ich würde jedem raten so einen Schritt zu wagen. Man arbeitet hier in super tollen Teams, mit wundervollen Kolleginnen und Kollegen und es macht sehr viel Freude voneinander zu lernen. Es ist eine große Bereicherung, wenn man gemeinsame bestimmte Ziele erreicht und sich dann an den Erfolgen erfreuen darf.“

hdb

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