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Haus des Nico

Der helfend lernt.

Um unser Kernpersonal in diesen herausfordernden Zeiten zu unterstützen, wurde vor einem Jahr das HB weite Programm „Helfende Hände“ ins Leben gerufen. In den Pflegeeinrichtungen Wien sind dabei auch Medizinstudierende im Einsatz. Nicolas ist einer von ihnen - er war drei Monate im Einsatz Am Maurer Berg.

Als Nico im Herbst 2020 vom ​Programm „Helfende Hände“ erfuhr, war für ihn bereits klar, dass der Lehrbetrieb an der Universität hauptsächlich über Distance Learning stattfinden würde. „Meine Teilnahme am Programm​ war eine willkommene Gelegenheit, mich neben dem digitalen Uni-Alltag auch praktisch zu betätigen und Erfahrungen im Umgang mit geriatrischen Patienten zu sammeln. Ich erkannte darin das Potenzial, mich nicht nur persönlich, sondern auch im Rahmen meiner Ausbildung weiterzuentwickeln.“​

Der die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten schätzt.

Drei Monate lang kümmerte sich der Medizinstudent in Teilzeit auf den Wohnbereichen Peregrin und Juliana um die Betreuung der Bewohner*innen und half je nach Möglichkeit auch in der Pflege mit. Als ausgebildeter Rettungssanitäter konnte er zusätzlich die regelmäßigen Covid-19-Antigen Testungen der Mitarbeiter*innen durchführen.

„Aufgrund meines Zivildienstes im Rettungs- und Krankentransport gewann ich bereits früher Einblicke in Alters- und Pflegeheime. Mein Ziel für dieses Pr​aktikum war es allerdings, die Perspektive zu wechseln und den Alltag einer Pflegeeinrichtung kennenzulernen“, so Nico. Diese Mission scheint geglückt. Denn der Studierende erzählt uns, dass die Zusammenarbeit mit dem Pflege-Team von Anfang an gut funktioniert habe: „Meine Wünsche und Interessen wurden berücksichtigt und die Kolleginnen und Kollegen waren bemüht, mir einiges in der Pflege zu zeigen“, so der Medizinstudent weiter.

Der Kompetenzen im Umgang mit Bewohner*innen erwarb.

Auch die Bewohner*innen hätten von der Anwesenheit des 19-Jährigen sehr profitiert: „Am Schönsten war es zu sehen, dass ihnen der persönliche Kontakt und die Zeit, die ich mit den ihnen verbracht habe, viel bedeutet hat.“ Nico ist davon überzeugt, dass er durch seinen Einsatz sowohl persönlich als auch für seine Ausbildung viel mitnehmen konnte: „Mit jedem Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern wurde ich sicherer im Erkennen ihrer persönlichen Bedürfnisse. Auch der Umgang mit dementen Personen fällt mir jetzt leichter.“

In der Kommunikation mit den Bewohner*innen sei das Tragen der Mund-Nasenschutz Masken herausfordernd gewesen. „Mir war bewusst, dass Masken vor allem die Kommunikation mit älteren und beeinträchtigten Personen erheblich erschweren. Doch ich konnte meine nonverbalen Fähigkeiten weiterentwickeln und durch aktives Zuhören, vermehrte Gestik und Mimik Vertrauen und Nähe schaffen.“

Trotz der großen Freude, die ihm die Zeit als "Helfende Hand" bereite hätten, sei die Müdigkeit nach dem Dienst oft sehr groß gewesen. Doch davon ließ sich der Medizinstudent nicht abschrecken. „Mein Respekt gegenüber dem Pflegeberuf ist nochmals deutlich gestiegen“, betont Nico abschließend. Falls sich wieder die Möglichkeit dazu ergibt und es sich mit dem Studium vereinbaren lässt, kann er sich vorstellen, ins Haus der Barmherzigkeit zurückzukehren.

 

hdb

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