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Haus der Therapie

Wo wir interprofessionell zusammenarbeiten.

Zusätzlich zu den pflegerischen und medizinischen Schwerpunkten, die in den Pflegekrankenhäusern und Pflegeheimen im Haus der Barmherzigkeit gesetzt werden, rundet der Fachbereich der Therapie das Betreuungsangebot für unsere Bewohner*innen optimal ab. „Diese Form der interprofessionellen Zusammenarbeit ist besonders ergiebig“, betont Karin Zettl-Wiedner, Leiterin der Therapie im Pflegekrankenhaus Seeböckgasse.

In unserem Haus in der Seeböckgasse setzt sich der Therapiebereich aus mehreren Fachdisziplinen zusammen. Dazu zählen Diätologie, Ergotherapie, Musiktherapie, Physikalische Therapie, Physiotherapie, Psychologie und Seniorencoaching. Ergänzt wird dies durch ein externes Angebot von Kunsttherapie, Klangmassage, Logopädie und Psychotherapie. „Durch die bewusst fachübergreifende Zusammenarbeit profitieren die Bewohner*innen von hoher Qualität und Effizienz der Behandlung“, erklärt Karin Zettl-Wiedner.

Wo die Lebensqualität im Vordergrund steht.

Bei der Aufnahme von neuen Bewohner*innen wird durch das Therapieteam die individuelle Patient*innen-Situation erfasst, um Behandlungsziele und spezifischen Maßnahmen abzuleiten und eine Therapieempfehlung an das medizinische Team auszustellen. In interprofessionellen Besprechungen zwischen Pflege, Medizin, Therapie und bei Bedarf unter Einbezug der Angehörigen werden dann in Folge Behandlungsmaßnahmen diskutiert und bei Bedarf angepasst. Dabei ist der Fokus stets auf die Lebensqualität der Bewohner*innen gerichtet. „Hier gilt es nach Möglichkeit positive Veränderungen zu erreichen bzw. den Stand zu halten oder die Bewohner*innen auch durch auftretende, unter Umständen auch zum Lebensende führende, Phasen der Verschlechterung professionell zu begleiten“, beschreibt Karin Zettl-Wiedner die therapeutischen Aufgaben.

Wo wir personenbezogen und handwerklich vorgehen.

Therapien finden im Einzel- oder Gruppensetting (aktuell natürlich stets unter Einhaltung der nötigen Covid-Vorgaben) statt. Um den Bewohner*innen die Eingewöhnung in das neue Lebensumfeld zu erleichtern und erste Kontakte zu knüpfen, ist die Teilnahme an einer Gruppe oft ein positiver Einstieg. Aus diesem Grund organisieren die Therapeut*innen zusätzlich Handwerks- und Handarbeitsgruppen, Opern- und Filmgruppen und einen Bewohner*innen-Club. Auch Outdoor Aktivitäten sind - wenn nicht gerade durch Corona eingeschränkt – Teil der Therapiepläne. „Das therapeutische Backgroundwissen wird dabei nicht vernachlässigt, es wird nur anders verpackt“, erklärt Karin Zettl-Wiedner.  

Die Therapie ist eine personenbezogene Arbeit, bei der man sich Zeit nehmen muss, um die Beziehung zwischen Therapeut und Patient aufzubauen“, verrät Karin Zettl-Wiedner. Im Unterschied zum sonst in Krankenhäusern oft vorherrschenden Zeitdruck, empfindet sie das Arbeiten in der Seeböckgasse durch das Konzept der Langzeitbetreuung als besonders wertvoll. „Die Freude der Bewohner*innen darüber, Kleinigkeiten wieder selbstständig tun zu können, geben einem selbst viel Motivation, aus der sich täglich neue Kraft schöpfen lässt“, ergänzt sie abschließend.

 

Haus der Therapie 2021
Haus der Therapie 2021
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