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Haus der Romana

Die jede Hürde meistert.

Romana stammt ursprünglich aus Rumänien und kam 1992 nach Österreich. Ihren ersten Job in Österreich findet sie im Gastgewerbe. „Allerdings war diese Arbeit mit einer kleinen Tochter aufgrund der Arbeitszeiten auf Dauer nicht möglich.“ Zufällig erfährt Romana in dieser Zeit vom Pflegeberuf. Noch ahnt sie allerdings nicht, wie weit sie diese Idee noch bringen wird.

Ein mutiger Schritt verändert

Romana traut sich anfänglich aufgrund der sprachlichen Herausforderung eine Ausbildung im Pflegebereich nicht zu. Eine Freundin bestärkt sie letztendlich darin, die Ausbildung als Pflegehelferin zu beginnen. „In der Schule war es für mich so, als würden alle chinesisch sprechen. Am Anfang war es schwer für mich, alles zu verstehen“, so Romana.

Nach drei Monaten Unterricht absolviert sie schließlich ihr erstes Praktikum im Stephansheim. Romana erzählt: „Ich war am Anfang sehr schüchtern und hab mich kaum getraut, mit jemanden zu reden.“ Doch ihre damalige Ansprechperson Marion Wirth kümmert sich sehr um Romana, unterstützt und fördert sie.

Dadurch gestärkt nimmt Romana eines Tages ihren Mut zusammen, setzt sich zu einem Bewohner an den Tisch und beginnt, mit ihm zu plaudern. Sie erzählt lachend: “Irgendwann habe ich ihn gefragt: Verstehen sie mich eigentlich, wenn ich rede? Und er meinte: Aber natürlich verstehe ich Sie!“ Ab diesem Augenblick ist ihre Angst verflogen.

Der Wille zur Veränderung spornte sie an

Am Ende der Ausbildung bewirbt sich Romana im Stephansheim und beginnt mit 2. Mai 2006, dort als Pflegehelferin zu arbeiten. Doch mit der Zeit merkt Romana: Sie will mehr. „Es gab Situationen, da hätte ich gerne etwas anders gemacht oder anders entschieden, aber wegen meiner Ausbildung durfte ich nicht mehr machen“, so Romana. Deshalb entscheidet sie sich schließlich für die Ausbildung zur Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin, die sie in Graz absolviert.

Aber auch hier endet Romanas Karriereweg noch nicht: Ein paar Jahre später ergibt sich die Möglichkeit der Wohnbereichsleitung im Stephansheim. Vom Ehrgeiz gepackt bewirbt sich Romana – und das mit großem Erfolg: Denn heute ist sie Wohnbereichsleiterin von drei Hausgemeinschaften im Stephansheim.

Für Romana ist ab dem Moment klar: Als Führungsposition muss sie sich weiterbilden. Als ihre Pflegeleiterin ihr die Weiterbildung zum basalen und mittleren Pflegemanagement anbietet, greift Romana zu. Neben dieser Ausbildung hat sie mittlerweile auch das Studium ‚Pflegemanagement‘ begonnen. Das Haus unterstützte sie dabei sehr, nicht nur zeitlich, sondern auch finanziell, betont Romana.

Schwerpunkte setzen

Romana ist unter anderem für die Organisation und Betreuung im Übergangspflegezentrum zuständig. Wenn sie sieht, wie gut sich ehemalige Bewohner*innen, die zu Besuch im Stephansheim sind, erholt haben, geht Romana das Herz auf. Für ihre Masterarbeit hat sie sich kein einfaches Thema ausgesucht, denn sie schreibt über „Gewalt gegenüber Pfleger*innen im Langzeitpflegebereich“. In ihrem Konzept möchte sie herausarbeiten, welche Unterstützung die Mitarbeiter*innen im Haus brauchen, denn ihr ist das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter*innen besonders wichtig. „Nur wenn du zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hast, dann hast du zufriedene Bewohnerinnen und Bewohner und dann auch zufriedene Angehörige“, so Romana.

hdb

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