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Haus der neuen Perspektiven

Wo wir uns gegenseitig aushelfen.

In einem anderen Arbeitsbereich neue Erfahrungen zu sammeln, wurde für Therapiemitarbeiter*innen von einem Moment zum anderen Realität. Sie unterstützten in der Corona-Krise Anfang des Jahres ihre Kolleg*innen in der Pflege. „Es galt, den Kernbereich so gut wie möglich aufrechtzuerhalten und wir haben diese Entscheidung von Anfang an mitgetragen“, sagen die Therapieleiterinnen Karin Z. aus der Seeböckgasse und Waltraud aus dem Haus in der Tokiostraße unisono. Mit „wir“ meinen sie auch alle weiteren Teamkolleg*innen in der Therapie.  

Einer für alle, alle für einen.

Für unsere Kolleg*innen bedeutete es eine Umstellung auf ganzer Linie: Neben der Aufteilung in getrennte Teams und einer Arbeitszeiterhöhung kam auf die Therapeut*innen auch eine völlig neue Tätigkeit hinzu. „Wir haben versucht, die Pflege bestmöglich zu unterstützen und waren voll in das Pflegedienstrad involviert“, erzählt die Physiotherapeutin Karin R., die selbst über eine Kinästhetik-Ausbildung und Kenntnisse in der Basalen Stimulation verfügt und während der Krise das Team von Station Teresa unterstützte. Neben der Körperpflege und Hilfe beim Anziehen und Essen war es für sie aber vor allem auch wichtig, ihre Bewohner*innen gut durch den Tag zu begleiten: „Eine Beziehung aufzubauen, zu halten und zu leben – das habe ich als eine große Aufgabe betrachtet.“

Neben der Betreuung von Bewohner*innen standen auch die Mitarbeiter*innen im Fokus – und damit ein zusätzliches Angebot, das die beiden Therapieleiterinnen in die Tat umsetzen konnten: Eine telefonische Krisen-Hotline, die Kolleg*innen die Möglichkeit bieten sollte, über die neuen Belastungen und Ängste zu sprechen.

Gemeinsam stark.

Eine Pandemie, die die gesamte Welt erfasst, ausgelöst durch ein bis dato unbekanntes Virus; erkrankte Bewohner*innen und Kolleg*innen; erschwerte Arbeitsbedingungen und völlig neue Arbeitsbereiche; Besuchsverbot und Quarantäne – Corona sorgte mit all diesen und vielen weiteren Komponenten für psychische und physische Belastungen, die es zu meistern gitl. Und doch bleibt auch Platz für viele positive Erfahrungen – allen voran, die Erkenntnis, dass man eine Krise gemeinsam bewältigen kann. Und diese außergewöhnliche Situation hat zudem das Verständnis zwischen den unterschiedlichen Berufsgruppen erhöht. Dem stimmt auch Waltraud gerne zu: „Unsere interdisziplinäre Zusammenarbeit hat auf jeden Fall davon profitiert. Wir wussten auch vorher schon, dass die Pflege Großartiges leistet. Aber wenn man selbst Teil des Pflegeteams ist, wird einem das noch einmal klarer. Umgekehrt ist, denke ich, auch viel Verständnis für die Therapie aufgekommen!“. Sie ergänzt abschließend: „In einer Krise sieht man noch deutlicher, wir gut die Teams bei uns im HB zusammenarbeiten.“

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für ihren Einsatz!
Das Haus der Barmherzigkeit ist eben auch das Haus des Zusammenhalts! ​

 

 

hdb

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