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Haus der Marija

Die ihrem Kindheitswunsch im HB Stephansheim nachgeht.

Marija hatte schon immer den Wunsch, einmal in der Altenpflege zu arbeiten. Sie wurde von ihrer Großmutter großgezogen und hat es immer genossen, sich zu ihr und ihren Freundinnen zu setzen und deren Gesprächen zu lauschen. „Es hat mich so fasziniert wie sie über die alten Zeiten geredet haben und ich wusste, ich möchte später einmal mit älteren Menschen arbeiten.“, erzählt Marija.

Kulturvielfalt.

Marija erzählt von ihrem Herkunftsland Bosnien-Herzegowina. Da es dort nur in größeren Städten Pflegeheime gibt, kümmert sich die gesamte Familie um ältere Familienmitglieder. Und um Menschen, die keine Familie mehr haben, kümmert sich das ganze Dorf. „Das hat mich als Kind schon sehr beeindruckt“, so Marija.

Als Marija klein war, begleitete sie ihre Mutter und Großmutter zu den Nachbarn, wenn diese die Unterstützung brauchten. „Manchmal wurde ich auch alleine hingeschickt und da habe ich mich immer gerne länger hingesetzt und mit ihnen geplaudert.“ Die Dankbarkeit, die ihr damals entgegnet wurde, hat ihren beruflichen Weg geprägt. Die Freude an den simplen Dingen des Lebens sowie die Denkweisen und Haltungen ihrer älteren Mitmenschen haben Marija schon immer fasziniert. Was ihren Beruf ausmacht, erzählt Marija, das ist, eine Stütze zu sein für jene, die ihren letzten Weg bestreiten, und diesen so schön wie möglich zu gestalten. Dabei gibt sie immer ihr Bestes. Mit Verständnis, einem Lächeln und stets einem offenen Ohr möchte Marija für die Bewohner*innen da sein.

Koordinatorin für Aktivität und Beschäftigung.

Nachdem sie ihre 3 Kinder großgezogen hat, begann Marija mit 35 Jahren die Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin und absolvierte anschließend das Diplom zur Sozialbetreuerin für Altenarbeit. Am Ende ihrer Ausbildung begann sie im gleichen Jahr als Pflegeassistentin im Stephansheim, das sie bereits aus einem ihrer Praktika kannte.

„Und dann ist die Stelle für den KAB-Dienst ausgeschrieben gewesen – als Koordinatorin für Beschäftigungen und Aktivität für die Bewohnerinnen und Bewohner. Und ich wusste sofort: das will ich machen!“, erzählt Marija. Diese Aufgabe meistert sie nun seit 3 Jahren mit Bravour. Als KAB- Betreuerin kümmert sich Marija um Aktivitäten wie Gedächtnistrainings, Malstunden, Erinnerungsrunden, gemeinsames Kochen und Backen oder Spaziergänge mit und für die Bewohner*innen. Zusätzlich werden auch individuelle Programme geplant, um Bewohner*innen in herausfordernden Zeiten besonders unterstützen zu können. Sobald es wieder möglich ist, freut sich Marija schon darauf wieder Feste, wie Geburtstags-, Sommer oder Winterfeste planen zu können.

Nächste Schritte.

Marija möchte sich gerne auf die Arbeit mit Demenzkranken Menschen spezialisieren. Sie hat bereits die Validationsausbildung nach Naomi Feil abgeschlossen, die speziell für Menschen ab 80 Jahren mit späteinsetzender Alzheimer-Demenz entwickelt wurde. Ihr Wunsch ist im Stephansheim Validation für Gruppen anzubieten.

Aber auch in Bezug auf ihre Tätigkeiten als KAB, hat sie bereits ein paar Ideen und Pläne mit ihren KAB-Kolleginnen, die sie gerne umsetzen möchten. „Aber das sollte man alles langsam angehen, denn natürlich gibt es immer Verbesserungen. Zum Beispiel anhand der seit einiger Zeit implementierten Mäeutik, sehe ich das als große Chance, meinen Weg weiter zu verfolgen den Bewohner*innen die Zeit im Stephansheim so angenehm wie möglich zu machen. Denn bei der Mäeutik geht es darum, aus der Biographiearbeit, so viel wie möglich in die Pflege und Betreuung zu implementieren, damit sie bestimmte Gewohnheiten beibehalten können, Kontakte pflegen, Hobbies (Gartenarbeit, Lesen, Gesellschaftsspiele spielen, usw.) nachgehen können etc.“, erzählt sie strahlend.

 

hdb

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