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Haus der Jovanka

Die mit Empathie situativ die Führung ergreift.  

„Als Hebamme hatte ich keinerlei Erfahrung in der Langzeitpflege!“ berichtet Jovanka, die im Jahr 1999 von Bosnien nach Österreich kam und ihre Ausbildung offiziell anerkennen lassen musste, bevor sie zwei Jahre später als Pflegehelferin tätig werden durfte. Aber Jovanka lernte schnell und eignete sich rasch Praxiswissen an. Ihre Karenzzeit nutzte sie, um auch theoretisches Fachwissen zu erwerben und absolvierte die Ausbildung zur Pflegeassistenz. „Ich wollte danach in eine Einrichtung, wo Pflege und medizinscher Dienst zusammenarbeiten. So kam ich im März 2010 ins Haus der Barmherzigkeit!“ erinnerst sich Jovanka gerne zurück.

Die Möglichkeiten nutzt.

„Du bist genau die richtige Schwester auf dieser Station!“ waren die ersten Worte als Jovanka sodann auf der Demenzstation in unserem Haus in der Tokiostraße durchstartete. Einige Zeit später verlagerte sich ihr Tätigkeitsbereich mehr und mehr auf die psychiatrische Betreuung unserer Bewohner*innen. Im Rahmen ihrer Anstellung konnte Jovanka sodann die Chance ergreifen und die berufsbegleitende Ausbildung zur diplomierten psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflegeperson absolvieren. „Ich bin dem Haus sehr dankbar dafür! Nicht nur für die Übernahme der Kosten, sondern vielmehr für die Unterstützung und Ermöglichung einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung zu dieser Zeit!“ strahlt sie. Damit hatte Jovanka aber noch nicht ausgelernt.

Die offen und innovativ bleibt.

Im Jahr 2017 besuchte sie den Pflegekongress für Deeskalation und Sicherheitsmanagement. „Das hat mir so gut gefallen, da bin ich auf den Geschmack gekommen!“. Nachdem ihr Vorhaben von Seiten der Stationsleitung und ihrer Pflegedirektorin absolut befürwortet wurde, startete sie kurze Zeit später die Ausbildung als Beraterin und Trainerin in diesem Themenfeld. Seit ihrem Abschluss im Herbst 2019 wird sie gerne als Ansprechperson bei Fragen zum Thema Deeskalation, Sicherheit, Gewalt oder auch Konfliktmanagement und Kommunikation aufgesucht. „Ab nächstem Jahr werde ich auch Schulungen für unsere Mitarbeiter*innen dazu halten!“.

Neben zahlreichen interne Weiterbildungen zu den unterschiedlichsten Themen wie Aromapflege, Kinästhetik oder Medikamenten-Verabreichung konnte Jovanka heuer zudem einen großen Karriereschritt bei uns nehmen: die Beförderung zur stellvertretenden Stationsleitung im Februar. Seit September trägt sie zusätzlich die interimistische Leitung ihrer Station St. Severin in der Tokiostraße. „Meine neue Führungsaufgabe ist spannend und fordert mich! Ich lerne jeden Tag etwas Neues dazu!“

Die mit Lernbereitschaft überzeugt.

Jovankas Einsatz, Entwicklung und ihre Lernbereitschaft überzeugen nicht nur uns, so wurde sie kürzlich auch beim Tag der Wiener Pflege im Wiener Rathaus durch den Fonds Soziales Wien für ihre Ambitionen geehrt. „Ich sehe den Preis aber nicht als alleinigen Verdienst. Das Haus der Barmherzigkeit ist für mich auch das Haus der Weiterentwicklung! Ich wurde von meinen Vorgesetzten und Kollege*innen jederzeit auf meinem Weg unterstützt!“ bedankt sich Jovanka herzlich.

 

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