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Haus der Pause


Wo Sandra ihren Traum einer langen Reise verwirklichen konnte.

Was, wenn einen die Reiselust in ferne Länder packt oder der Jahresurlaub einmal nicht ausreicht, um die Batterien wieder aufzuladen? Fernreisen oder eine private Pause erfordern vor allem Zeit – Zeit, die das Haus der Barmherzigkeit seinen MitarbeiterInnen ermöglichen kann. Für ein Sabbatical kann nach Rücksprache mit dem/der Vorgesetzten eine über einen individuell vereinbarten Zeitraum bezahlte „Auszeit“ (ohne Rechtsanspruch) beantragt werden.

Für das Sabbatical werden in einer Vorbereitungsphase Überstunden gesammelt, mit denen die Freizeitphase aufbaut wird, um so bei normaler Bezahlung später freigestellt zu sein. Von diesem Angebot hat auch Sandra Gebrauch gemacht. Sie träumte schon seit längerem von einer mehrmonatigen Reise mit ihrem Mann und entschied sich 2019 für eine private Auszeit in Süditalien. Im Gespräch mit der Stationsleiterin aus dem Pflegekrankenhaus Seeböckgasse wird schnell klar, dass diese Zeit wie ein Elixier auf sie gewirkt hat, von dem sie heute immer noch zehrt.

Wenn der Wunsch nach einer Auszeit zur Wirklichkeit wird.

„Abgesehen von der Karenzzeit bin ich seit dem Ausbildungsende voll erwerbstätig. Seitdem unsere Kinder erwachsen sind, ist der Wunsch nach einer gemeinsamen Auszeit stetig größer geworden. Bevor wir unseren nächsten Lebensabschnitt planen, wollten wir diesen 2019 in die Tat umsetzen“, erinnert sich Sandra an ihre Beweggründe. Es brauche Mut, seine Träume dem Arbeitgeber mitzuteilen. Aber es würde sich lohnen und habe letztendlich sogar kurzfristig funktioniert. Dazu habe sie das Schema der Gehaltskürzung gewählt.

Italien, wir kommen!

„Mit dem Auto von Wien nach Apulien“ lautete die Mission. Der Startschuss fiel am 1. Mai 2019. Neben zahlreichen Kultur-Stopps standen Ausflüge, Wanderungen und Badetage am Programm. Auch das „Dolce far niente“ hielt bald Einzug in das Leben des Ehepaares. Die Unterkünfte wurden bis auf ein paar wenige Ausnahmen erst vor Ort gebucht, von Übernachtungen in Hotels hielt man bewusst Abstand. „Je ursprünglicher und persönlicher, desto besser. Nur durch einen Aufenthalt in einem Bed and Breakfast oder in einer Pension lernt man das Land und seine Leute richtig kennen. Die Süditaliener leben genügsam, einfach und ihr Leben findet auf der Straße statt“, lautet das begeisternde Fazit der diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Tapetenwechsel, Loslassen und Inspiration.

Für die 48-jährige habe im Sabbatical vor allem die Zeit eine neue Dimension bekommen. „Ich habe erkannt, dass ich meinen Alltag auch anders gestalten und Dinge loslassen kann. Am schönsten war es, runter zu kommen und mit gutem Gewissen maximal ineffizient zu sein. Endlich einmal wieder Schlafen zu gehen ohne davor an eine lange To-do-Liste denken zu müssen.“ Sie habe dadurch wieder mehr Achtsamkeit für sich selbst gelernt.

„Für mich wäre es keine Auszeit gewesen, wenn ich zu Hause geblieben wäre.“ Der Tapetenwechsel und das Eintauchen in eine fremde Kultur erweitere den Horizont. Zu oft sei man festgefahren und denke in ähnlichen Mustern.

„Das Reisen hat mir wieder mehr Inspiration und den Anstoß gegeben, mutig zu sein, wieder etwas Neues zu probieren.“

Blick auf das Meer in Italien
Strand in Italien
Sandra und ihr Mann während dem Sabbatical
Sabbatical in Italien
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hdb

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