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Haus der Pauli

Die den BewohnerInnen ein Lächeln auf‘s Gesicht zaubert.

Pauli ist diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin im Hospiz, im Stephansheim Horn. Als sie mit ihrer Pflegeausbildung begann, erzählte man ihr, dass junge Krankenschwestern in Pflegeheimen viel zu schnell ausgebrannt seien und daher dort nicht lange tätig sein würden. Jetzt, 20 Jahre später, ist Pauli Wohnbereichsleitung der Hausgemeinschaft Teresa.

Gemeinsam den letzten Lebensweg gehen.

Pauli arbeitet nun seit 13 Jahren im Hospiz. Sie pflegt und begleitet hier schwerkranke Menschen, auf ihrem letzten Lebensweg und möchte keinen Moment davon missen, erzählt sie. „Die BewohnerInnen und die Angehörigen sind in einer Ausnahmesituation, wenn sie zu uns kommen. Wir müssen sie wirklich gut abholen, dann haben wir schon die halbe Begleitung.“ beschreibt Pauli. Auch wenn einige BewohnerInnen ähnliche Diagnosen haben, so ist doch die Begleitung eines und einer jeden Einzelnen etwas ganz Spezielles. „Ich versuche mich dann in die Bewohner einzufühlen und überlege, wie würde es mir gehen?“

Trotz der sehr schwierigen Thematik, mit der Pauli tagtäglich konfrontiert ist, beschreibt sie ihre Arbeit als sehr schön. Das Vertrauen und die Dankbarkeit, die ihr von BewohnerInnen und Angehörigen gleichermaßen entgegengebracht werden, sei ein besonderer Antrieb für sie. „Wir sind uns oft gar nicht bewusst, wie eng wir in den Familienverbänden eingebunden sind.“ sagt Pauli.

In Zeiten in denen die Symptome der BewohnerInnen überhandnehmen und es dem Ende zugeht, ist die Begleitung für alle Beteiligten besonders intensiv. „Da ist dann die Traurigkeit auch legitim. Das gehört zum Mensch-sein dazu.“ erklärt Pauli.

Wir lachen sehr viel.

Pauli wohnt nur 2km vom Stephansheim entfernt. Diese Strecke legt sie meist mit dem Fahrrad zurück. Das hilft ihr dabei, den Kopf frei zu bekommen. „Ich habe gelernt, intensiver zu leben und manches nicht so wichtig zu nehmen.“ erzählt sie.
Sie versucht jeden Tag so anzunehmen und zu genießen, wie er kommt. „Wenn ich nur einmal am Tag ein Lächeln in das Gesicht eines Bewohners oder einer Bewohnerin zaubern kann, dann hat es sich schon gelohnt.“

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hdb

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